Am Dienstag, den 29.3.2010 feierte Father John mit unseren Schülern und Schülerinnen einen Gottesdienst, nicht ohne vorher sehr lange aus seiner Heimat berichtet zu haben. Und gespannt lauschten die Schüler den Erklärungen des Fathers, auch die bisher erworbenen Englischkenntnisse des Englischkurses von Frau Steudle konnten endlich einmal in einer konkreten Situation angewandt werden.
Er erzählte von Kindern, die nicht oder nur kurz in die Schule gehen, um ihren Eltern bei der Beschaffung von Lebensmitteln und Wasser zu helfen, von Krankheiten und dem Leben in den Hütten rund um die größte Müllhalde Afrikas. Und unsere Schüler und Schülerinnen fragten nach: nach den reichen Menschen des Landes, warum diese nicht helfen. Zum großen Teil seien diese Reichen sehr egoistisch und würden die Kinder als billige Arbeitskräfte ausnutzen, so Father John.
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Aber er erzählte auch von dem "wind of changes", dass er fest an eine Besserung glaube und all seine Kraft für diese Hilfe zur Verfügung stellt. Der gemeinsame Glaube an Gott, zu wissen, dass es mitdenkende und mitbetende Menschen überall auf der Welt gibt, gibt ihm diese Zuversicht.
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Die Lehrer und Lehrerinnen, viele Eltern und Schüler und Schülerinnen hatten zur Unterstützung des Projektes in Nairobis Armenviertel Korogocho gesammelt und das Geld dann im Gottesdienst in die Kollekte gelegt. Vielleicht ein Tropfen auf einen heißen Stein, aber auch die kleineren Spenden sind sicherlich gefragt - denn:
10 Euro: Nahrungsmittel für eine Familie, pro Monat
20 Euro: Mikrokredit, mit dem eine Familie ihr Haus reparieren kann
30 Euro: Kredit für ein Kleinstunternehmen
450 Euro: Sechsmonatige Ausbildung zur Friseurin
Also gibt es demnächst ein neu ausgebildete Friseurin, zwei oder drei neue Kleinstunternehmen, drei oder vier Familien werden ihr Haus instandsetzen und sechs oder acht Familien haben den Lebensunterhalt für die kommenden Monate gesichert!
Allen Lehrern und Lehrerinnen, die dieses Projekt mit begleitet haben: Herzlichen Dank!
Auch die Pressestelle des Bistums fand den Besuch interessant: Einen sehr schönen Artikel findet sich unter:
Und zum Abschluss: Das meinte Vanessa zu den reichen Menschen, die nichts abgeben wollen:
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