Anfang
Aller Anfang ist schwer. Damit dies nicht so ist, achten die Lehrer und Lehrerinnen der Vorstufen besonders auf einzelne Kinder, die Gruppengröße ermöglicht dies. Die Kinder werden langsam, aber intensiv auf die Begegnung mit der „großen Schule“ vorbereitet. Nicht umsonst haben die Kleinen ihr Reich im Pavillon der Schule, nicht weit von Spielmöglichkeiten auf dem Schulhof, aber trotzdem in engem Kontakt zu großen Gebäude.
Anfang
Aller Anfang ist schwer: darum dieses INFO-ABC. Es wird Eltern, Schülern und anderen Interessierten die Besonderheiten unserer Schulform vorstellen und auf Besonderheiten hinweisen. Auch werden vermutlich fremd anmutende Namen und Begriffe erläutert, die von uns häufig gebraucht werden.
Arbeitsgemeinschaften
Arbeitsgemeinschaften existieren im Bereich „Musik“, „Tanzen“, Fußball“, „Snoezelen“, „Basteln und Werken“, „Schwimmen“, „Werken mit Ton“ , „Kunst“ und „Hauswirtschaft“ anbieten. Die Angebote stehen den Schülern ab der Mittelstufe an einem Vormittag zur Verfügung, die Teilnahme ist verpflichtend, in regelmäßigen Abständen wählen die Schüler neu, auch die Angebote können dann wechseln.
Aufnahmeverfahren
Hat Ihr Kind noch keine Schule besucht, gab es im Vorfeld der Einschulung eine ganze Reihe von Besuchen und Gesprächen. Wir Lehrer reden dann vom Aufnahmeverfahren, AO-SF oder Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs.
Ausbildungsschule
An unserer Schule werden immer wieder Lehrer und Lehrerinnen ausgebildet. Die Arbeit der jungen Kollegen bereichert das schulische Angebot und schafft Kontakte, so dass die gelegentlichen Beeinträchtigungen des Schulbetriebs durch Lehrproben und Prüfungen gerne in Kauf genommen werden. Einige unserer Kollegen sind auf dem Weg über die Ausbildung auf Dauer zu uns gekommen.
Atmosphäre
Auf die Atmosphäre in der Schule legen wir großen Wert, zum einen auf den freundlichen und hilfsbereiten Umgang der Schüler miteinander und natürlich auch in der Beziehung zwischen Lehrern und Schülern. Ebenso wichtig ist die Atmosphäre in der Klasse ausgedrückt durch die Raumgestaltung.
Berufsschulpflicht
Die älteren Schüler kommen ihrer Berufsschulpflicht in der Berufspraxisstufe nach. Nach elf Schuljahren steht für sie ein weiteres Jahr an, in dem sie diese Pflicht erfüllen. Auf Antrag der Eltern kann der Schulbesuch um ein Jahr verlängert werden, wenn der Schüler oder die Schülerin den Lernzielen der Schule weiter näher gebracht werden kann. Diese Entscheidung trifft nach Beratung die Lehrerkonferenz.
Besucher
Auch Besucher der Schule sind willkommen, denn die Information über die Arbeit an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwickung kann den Bildungsanspruch der Schüler sichern helfen. Unsere Türen sind darum offen, für Praktikanten und Praktikantinnen, für Gäste, Politiker und Nachbarn, für Beratungsinstitutionen und professionelle Hilfen.
Busverkehr
Die Schüler und Schülerinnen nehmen in der Regel am Schülerspezialverkehr der Schule teil. In einem ringförmigen Sammelverkehr werden die Schüler in verschiedenen Bussen eines Busunternehmens zur Schule und wieder nach Hause gebracht. Mitunter ist es sinnvoll, dass einige Schüler an einem Sammelplatz zusammen abgeholt werden. Die Eltern verpflichten sich, ihr Kind an der jeweiligen Haltestelle zur angegebenen Uhrzeit zum Bus zu bringen und es von dort wieder abzuholen. Die Fahrzeiten eines Schülers sollten maximal 45 Minuten pro Fahrweg betragen. Je nach Leistungsvermögen können Schüler auch zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln den Schulweg bewältigen.
Computer
In allen Klassen befinden sich Schülercomputer und entsprechende Lernprogramme. Diese stehen den Schülern zur Verfügung. Viele Schüler arbeiten sehr konzentriert und bereitwillig am Computer - unsere Erfahrungen mit den neuen Technologien sind durchweg positiv, darum haben wir einen Internetzugang und eine Homepage unter www.jordan-mai-schule-gladbeck.de. Durch diese eigene Webseite soll zum einen den Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit gegeben werde, eigene Arbeiten zu publizieren zum anderen können sich Interessierte schnell und umfassend von zu Hause aus informieren. In der Schülerbücherei, im Sekretariat und im Lehrerzimmer haben Schüler und Lehrer Zugriff auf das Internet. Farb- und Laserdrucker, Scanner, digitale Kameras und Videokamera vervollständigen die Ausstattung.
Differenzierung
Differenzierung wird groß geschrieben an der Schule. So gibt es die äußere Differenzierung in verschiedene Lerngruppen der Klasse, oder innere Differenzierungsmaßnahmen, die das unterschiedliche Leistungsvermögen der Schüler berücksichtigen.
Neben dem Klassenunterricht bemühen wir uns, dem individuellen Förderbedarf durch Differenzierungsmaßnahmen und im Rahmen der Einzelförderung gerecht zu werden. Durch die personelle Besetzung der einzelnen Klassen ist es möglich, flexibel auf Bedürfnisse einzelner Schülerinnen und Schüler zu reagieren und in Lernvorhaben und Fachorientierten Lehrgängen (wie z.B. dem Schwimmen, Lesen, Schreiben, Rechnen) individualisierte, auf die besonderen Bedürfnisse zugeschnittene Lernangebote zu machen.
Einkaufen
An manchen Tagen sieht man viele Schülergruppen in der Nähe der Schule in Begleitung ihrer Lehrer. Es wird dann eingekauft, für den Hauswirtschaftsunterricht, für Frühstück oder Mittagessen. Einige Schüler der oberen Klassen erledigen diese Einkäufe auch selbständig, ohne dass sie begleitet werden.
Ehemalige
Ehemalige Schüler besuchen immer wieder einmal ihre alten Lehrer und Lehrerinnen. Auch gibt es vielfältige Kontakte bei den Besuchen und Praktika in der Werkstatt für Behinderte.
Einzugsbereich
Unser Einzugsbereich ist zunächst die Stadt Gladbeck. Als Angebotsschule sind wir nach Maßgabe einer nur begrenzt möglichen Aufnahme auch Angebotsschule für Eltern mit Wohnsitz in benachbarten Gemeinden und Städten.
Eltern
Wir möchten viel von Ihnen. Wir erwarten Mitarbeit und Kooperation, Arbeitseinsatz und das Interesse, sich für die Belange der Schüler der ganzen Schule einzusetzen. Dabei lassen sich zwei Bereiche unterscheiden, in denen eine Mitarbeit gewünscht wird:
Informelle, häufig primär klassenbezogene Angebote
- Gemeinsame
Veranstaltungen mit den Eltern
- Elternfrühstück
- Gemeinsamer Arbeitseinsatz
- Mitteilungs- /Kontakthefte
- Elternberatung
- Elterngespräche (telefonisch, schriftlich über Kontaktheft,
beim Abholen der Vorstufen-Kinder)
- Hausbesuche
- Hospitationsmöglichkeiten der Eltern im Unterricht
- Begleitung durch Eltern bei Tagesausflügen
Formelle Angebote
-
Schulprogrammmappe
- Hausbesuche bei den Schulanfänger vor Schulanfang
- Elternsprechtage
- Elternbriefe
- Mitbestimmungsgremien, wie Klassenpflegschaft, Schulpflegschaft
und Schulkonferenz, deren Zusammensetzung und Aufgaben in der Rahmenschulordnung
festgelegt sind.
Elternfrühstück
In regelmäßigen Abständen organisieren Vertreter der Schulpflegschaft ein Elternfrühstück in der Schule. Es dient dem Kennen lernen und dem Informationsaustausch bei einem gemütlichen Zusammensein.
Elternbeiträge zu den Lehrmitteln
Unmittelbar nach den Sommerferien ist von den Eltern einen Elternbeitrag zu Lehr- und Lernmittel in Höhe von 9,12 Euro zu zahlen. Von diesem Betrag und weiteren 18,24 Euro aus Landesmitteln werden von den Lehrern individuelle Lehr- und Lernmittel gekauft, mit denen im neuen Schuljahr gearbeitet wird.
Elternsprechtag
Zweimal im Jahr laden wir die Eltern zu einem Elternsprechtag ein. Dieser ist je nach Klasse unterschiedlich organisiert. Es ist auch üblich, in den Nachmittagsstunden Hausbesuche zu machen.
Ergotherapie
Wir bieten auch, während der Schulzeit, eine ergotherapeutische Begleitung und Förderung ihres Kindes an. Nähere Informationen erhalten Sie im Sekretariat oder bei den Klassenlehrern.
Die Ergotherapeutinnen arbeiten in eigens für diese Therapie eingerichteten Räumen, die speziell im Hinblick auf die zu fördernden Bereiche ausgestattet sind.
Etat
Neben den Elternbeiträgen verfügt die Schule über eigene Etats zur Verwirklichung einer angemessenen Ausstattung der Schule. Aus diesen Etats erhält jede Klasse Bargeld zum Einüben des Einkaufs, aber auch zur Beschaffung von Unterrichtsmitteln und –materialien. Viele wichtige Materialien, wie Farben, Stifte und Papier, sowie Arbeitshefte und Kopiervorlagen werden zentral geordert und stehen allen Klassen zur Verfügung.
Fahrradfahren
Der Schule steht ein ganzer Fahrzeugpark mit zum Teil sehr attraktiven Fahrzeugen zur Verfügung. Fahrräder / Dreiräder – Kettcars in allen Größen – Roller bieten den Schülern im Rahmen der Freizeitgestaltung die Möglichkeit, sich aktiv zu bewegen. Leider geht aber auch immer wieder viel kaputt – so dass Eltern, die das ein oder andere reparieren können immer willkommen sind.
Feiern
Dies tun wir gerne und so häufig wie möglich. Wir feiern jedes Fest, den Geburtstag eines jeden Kindes in der Klasse, den Geburtstag der Lehrer und Lehrerinnen, die Kirchenfeste und Brauchtumstage. Wir gehen dabei von der Überlegung aus, dass dies den Kindern eine Strukturierung des Jahres erleichtert.
Ferien
Ferien gibt es wie an jeder anderen Schule auch. Wir freuen uns alle auf die Ferien, aber wir sind auch froh, wenn die Schule wieder beginnt.
Förderraum Snoezelen („Zauberland“)
Für Schüler mit erhöhtem Förderbedarf haben wir „Zauberland“ eingerichtet, wo sie besondere Reize und Anregungen erfahren können. Zu beschreiben ist dieser Raum nur schwer, am besten ist es, man lässt sich auf diesen Raum ein und benutzt ihn, besucht ihn und hält sich darin eine längere Zeit auf.
Förderverein
Natürlich gibt es auch an unserer Schule einen sehr aktiven Förderverein. In ihm sind Eltern, Lehrer und Förderer engagiert, um der Schule zu helfen und ihr finanzielle Unterstützung zu geben.
Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)
Eine Jahrespraktikantin wird über den Schulträger finanziert. Sie arbeitet ein ganzes Jahr in der Schule und ist in dieser Zeit einer Klasse fest zugeordnet.
Freizeitgelände
Mit großer Unterstützung durch den Förderverein wurde auf dem Schulhofgelände bereits vieles verändert.
Ganztagsschule
Unsere Schule ist eine Ganztagsschule, d.h. die Kinder verbringen bis in den Nachmittag ihre Zeit in der Schule. Bei den Vorstufenkindern endet der Unterricht zunächst um 13.15 Uhr, um ihnen einen langsamen Einstieg in das Schulleben zu ermöglichen, erst langsam werden sie so an den langen Schultag gewöhnt.
Garten
Wir pflegen zwei Gärten der Schule. Zum einen den ausgewiesenen Schulgarten und einen Spielgarten, der naturnah gestaltet worden ist.
Gestaltete Freizeit
Gestaltete Freizeit ist ein Zeitraum in den Mittagsstunden, in dem Schüler unter Anleitung Freizeitgestaltung erfahren und erlernen.
Gottesdienste
Regelmäßige Gottesdienste werden von Lehrern und Schülern mit den Geistlichen der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde vorbereitet. Insbesondere die Kirchenfeste sind Anlass ökumenische Gottesdienste durchzuführen. Zu den Gottesdiensten sind Eltern immer herzlich eingeladen.
Hausmeister
Der Hausmeister ist die gute Seele des Schulgebäudes. Herr Baransky kümmert sich um Schulhofgelände und Reparaturen am Gebäude. Er ist Anlaufstelle, wenn Dinge verloren gegangen sind oder Schlüssel fehlen, wenn organisiert oder etwas aufgebaut werden muss.
Hauswirtschaft
Wir wollen unseren Schülerinnen und Schüler die Voraussetzungen für eine größtmögliche Selbstständigkeit vermitteln, die - ob im Elternhaus oder einer Wohneinrichtung - zu mehr Unabhängigkeit von äußeren Hilfen führen soll. Dabei kommt dem Lernbereich Hauswirtschaft ( Kochen, Haushalts-, Wäsche- und Kleiderpflege) eine bedeutende Rolle zu. Zwei Lehrküchen mit unterschiedlichen Arbeitshöhen ermöglichen vom ersten Schuljahr an einen Unterricht, in dem aufeinander aufbauend, immer wieder übend und festigend Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Selbstversorgung vermittelt werden. Dabei orientiert sich der Unterricht an den gegenwärtigen und zukünftigen Bedürfnissen unserer Schülerinnen und Schüler und ihrem jeweiligen Lebensalter.
Darüber hinaus haben alle Klassen eine eigene kleine Küchenzeile, damit der Alltag (Frühstücksgeschirr, Gläser) sinnvoll gestaltet werden kann.
Hilfsmittel
Schwerwiegende
Einschnitte in der Hilfsmittelversorgung eines Schülers sollten
mit den Lehrer der Klasse besprochen werden. Die Zuweisung eines
Rollstuhls kann und sollte sehr differenziert betrachtet werden.
Eventuell besteht die Möglichkeit entsprechende Hilfsmittel
anzuschaffen, um die Bewegungsmöglichkeiten des Schülers
erhalten. Stehbretter können im Rahmen der unterrichtlichen
Praxis eingesetzt werden. Bitte hier, ebenso wie bei anderen Therapiegeräten,
ein entsprechendes Gespräch mit den Lehrern der Klasse suchen.
Unsere Schule hat eigene Seiten im Internet, in denen aktuelle Informationen verbreitet werden (so z.B. das Zirkusprojekt im Jahr 2001). Auch Aktualisierungen des Schulprogramms finden Sie hier.
Der aktuelle Link ist: www.jordan-mai-schule.de .
Klassenfahrten
Lehrer und Schüler nehmen in der Regel einmal im Jahr an einer Klassenfahrt teil. Für diese Klassenfahrt besteht eine Teilnahmeverpflichtung der Schüler, da es sich um Unterricht für diese Klasse handelt. In den Sitzungen der Klassenpflegschaft werden geplante Fahrten und der finanzielle Rahmen besprochen und festgelegt. Für alle Klassenfahrten gilt, dass pädagogische Zielsetzungen verfolgt werden, deren Realisierung in den Räumlichkeiten unserer Schule oder im Schulalltag bedingt oder erschwert möglich wären.
Besondere Bedeutung haben dabei die folgenden Zielsetzungen:
- möglichst selbständige Körperpflege
- adäquater Umgang mit der Kleidung
- Pflege der Räumlichkeiten
- Tisch- und Küchendienste und die Zubereitung von Mahlzeiten
- Kennen lernen der heimatlichen Umgebung und unterschiedlicher Landschaften
- Stärkung der Gruppenidentität
- Einüben sozialer Verhaltensweisen und Übernahme von
Verantwortung
- Kennen lernen von Freizeitbeschäftigungen jenseits von Computer
und TV;
auch unter besonderer Berücksichtigung motorischer Angebote wie
wandern oder schwimmen.
Klassenleitung
Die Klassenleitung wird von den in der Klasse unterrichtenden Kollegen gemeinsam wahrgenommen.
Klassenpflegschaft
Zu
Beginn der Schuljahres laden die Klassenlehrer zu einer Klassenpflegschaftssitzung
ein. Hier werden dann der Vorsitzende und dessen Stellvertreter
gewählt und Dinge und Themen besprochen, die die unmittelbar
Arbeit in Ihrer Klasse betreffen. Der Vorsitzende / die Vorsitzende
und der Vertreter/die Vertreterin sind dann zur Schulpflegschaft
berufen und erhalten eine entsprechende Einladung.
Krankheit
Im Krankheitsfall melden die Eltern ihr Kind bitte telefonisch im Sekretariat ab, ebenso informieren sie die Busbegleitung über die vermutliche Dauer der Erkrankung. Längerfristige Erkrankungen sind ebenfalls mit der vermutlichen Dauer bekannt zu geben. Der Schüler fehlt nach telefonischer oder persönlicher Nachricht entschuldigt.
Hinsichtlich der Beurlaubungen von Schülern zu Ferien- oder Auslandsaufenthalten gelten die Bestimmungen der Rahmenschulordung. Es sei darauf verwiesen, dass unmittelbar vor den Ferien und im Anschluss an die Ferien nur bei Vorliegen einer besonderen Dringlichkeit eine Beurlaubung ausgesprochen werden kann.
Eine Befreiung vom Schwimm- oder Sportunterricht erfolgt längerfristig durch Attest des behandelnden Arztes unter Angabe des Befreiungszeitraumes.
Krankengymnastik
Schüler und Schülerinnen haben die Möglichkeit, während der Schulzeit Krankengymnastik zu bekommen. Dies geschieht auf der Grundlage eines vom behandelnden Arzt ausgestellten Rezeptes mit folgenden Angaben: Diagnose, Anzahl der Behandlungen, krankengymnastische Behandlung auf neurophysiologischer Grundlage nach Bobath / Vojta bei Hausbesuch.
Die Krankengymnasten stehen an mehreren Tagen in der Woche nach Absprache für Elterngespräche zur Verfügung.
Lebenshilfe
Viele Eltern unserer Schule haben sich in der Lebenshilfe e.V. Gladbeck zusammengeschlossen, die sich intensiv um Belange geistig behinderter Menschen bemüht. Nähere Auskünfte erhalten Sie bei der Schulleitung oder der Schulpflegschaftsvorsitzenden.
Lebenspraktische Unterweisung
Einen breiten Raum nimmt insbesondere in den unteren Klassenstufen die lebenspraktische Erziehung und Bildung der Schüler ein. Sauberkeitserziehung, Selbständige Nahrungsaufnahme und Essenszubereitung, An- und Ausziehen von Kleidungsstücken sind wichtige Bestandteile des unterrichtlichen Handelns.
Diesen Bereichen wird große Aufmerksamkeit geschenkt und es wird großer Wert darauf gelegt, dass diese Verrichtungen von den Schülern alleine, bzw. unter Anleitung vorgenommen werden. Diese Zeit ist allerdings nur deswegen vorhanden, weil die Schule als Ganztagsschule konzipiert ist. Aus diesen Gründen sollten nicht nur alle Schüler am gemeinsamen Mittagstisch teilnehmen, sondern es sollte auch darauf geachtet werden, dass die Schüler entsprechende Kleidung tragen, die ihnen eine größtmögliche Selbständigkeit einräumen (insbesondere bei Kacken, Handschuhen, Schals, Mützen, Stirnbändern usw. ist es sinnvoll, diese mit einem Namensschild zu versehen).
Lehramtsanwärter
An der Schule werden sowohl Sonderschullehrer, wie auch Fachlehrer ausgebildet. Diese Ausbildung betrifft im ersten Fall zwei Klassen, im zweiten Fall eine Klasse. Im Rahmen der Ausbildung finden regelmäßige Hospitationen, Unterrichtsbesuche und Lehrproben statt. Nach einem halben Jahr unterrichten die Lehramtsanwärter auch selbständig.
Lehramtsanwärter der Sonderpädagogik werden an Aufnahmeverfahren der Schule beteiligt, sie unterliegen dabei wie alle anderen Beteiligten der Schweigepflicht.
Lehrküche
Lebensnah gestaltete und eingerichtete Lehrküchen bieten den Schülern Gelegenheit, die Selbständigkeit zu trainieren. Alle Klassen verbringen Unterrichtszeiten in den Lehrküchen der Schule, bereiten hier von kleinen Nachspeisen bis hin zum Mittagessen viele leckere Dinge zu.
Lesen und Schreiben
Die
individuellen Möglichkeiten des Schülers entschieden,
ob und in welcher Weise ein sinnvoller Zugang zum Lesen und Schreiben
geöffnet werden kann und wird.
Je nach Entwicklungsstand des Schülers setzen die Bemühungen auf diesen unterschiedlichen Stufen an. So geht es für einige Schüler darum, ein Bild als Abstraktion eines Gegenstandes zu erkennen und dieses zu benennen. Andere, die über diese Fertigkeiten bereits verfügen, erlernen Signale, Zeichen aus der alltäglichen Umwelt, so Toilettenzeichen, Gefahrensignale oder bedeutsame Verkehrszeichen, die es ihnen ermöglichen sollen, größere Selbständigkeit im Straßenverkehr zu erwerben. Ähnliches gilt für die Namen der Schüler, den Eigennamen oder die Adresse. In jeder Klasse unserer Schule finden sich so Schülerinnen und Schüler auf den unterschiedlichen Lesestufen.
Falls ein Schüler die für den Schriftspracherwerb nötigen Kompetenzen erworben hat (und diese sollte man nicht unterschätzen), wird mit einem umfangreichen Leselehrgang begonnen. Begonnen wird in der Regel mit vollständigen Wörtern, aus denen dann im Anschluss an das Erlernen von Ganzwörtern einzelne Buchstaben isoliert werden. Erst danach werden Syntheseübungen (Zusammenschleifen von Lauten) durchgeführt.
In der Regel finden sich in einer Klasse einige Schüler, die zu diesen Lehrgängen - häufig allerdings mit unterschiedlichen Zielsetzungen und Schwerpunkten - zusammengefasst werden.
Auch gibt es seit einiger Zeit klassenübergreifende Lesegruppen, diese Form der außendifferenzierten Förderung erscheint uns insbesondere deswegen sinnvoll, weil sich hier recht homogene Lesegruppen zusammen finden (Leseband).
Lichterfest
Wenn die Kleinen mit einer Laterne durch die Straßen ziehen, ist St. Martin nicht fern. Wir begehen den St. Martinstag mit einem Lichterfest am Nachmittag und in den frühen Abendstunden.
Mathematik
Die Schüler und Schülerinnen unserer Schule werden in ihrer alltäglichen Auseinandersetzung mit der Umwelt immer wieder mit mathematischen Strukturen und Zeichen konfrontiert. Daher ist es für uns von besonderer Bedeutung, dass ihnen vielfältige, entwicklungsadäquate Möglichkeiten der aktiven, handlungs-orientierten Auseinandersetzung mit mathematischen Inhalten angeboten werden. Erst eine geordnete Wahrnehmung der Umwelt ermöglicht eine zunehmende Sicherheit und Selbständigkeit in der Lebensbewältigung. Der Lehrgang „Umgang mit Mengen, Zahlen und Größen lässt sich in drei übergeordnete - aufeinander aufbauende - Bereiche unterteilen:
Raumerfahrung: (Orientierung in Räumen - Räume herstellen Räume in ihrer Ausdehnung wahrnehmen - Raum-Lage-Beziehungen
Pränumerischer (vorzahliger) Bereich: Hier wird von einem Mengenbegriff ausgegangen, der eine Menge als eine Zusammenfassung von Dingen sieht, die voneinander unterscheidbar sind. Mengen werden hier durch Begrenzungen hergestellt, geordnet und verglichen, sowie zerlegt und verändert. Ordnungskriterien werden definiert (z.B. Größe, Länge, Breite, Farbe, Form, Oberbegriffen etc.). Beispiele für Lernanlässe können z.B. sein das Ordnen der Besteckschublade, das Sortieren von Bausteinen, Spielzeugen, entsprechende Kleidung heraussuchen, Getränke verteilen und einschenken. Erkennbar wird, dass diese grundlegenden Erfahrungen immer mit konkreten Materialien und in konkreten Situationen ermöglicht werden.
Numerischer Bereich: Für die Erarbeitung des Zahlbegriffes ist nicht nur das Erfassen von Mengen (die sog. Mächtigkeit / Kardinalzahl) von Bedeutung, sondern auch das Erkennen der Zahlbeziehung (Anzahl / Ordinalzahl); beides ist in enger Beziehung zu sehen.
Bevor ein Schüler einen Zahlbegriff erwirbt, vermag er in der Regel eine Zahlenreihe aufzusagen („Eins“, „Zwei“, „Drei“, „Vier“, „Fünf“), ohne diese Zahlen allerdings mit konkreten Mengen in Bezug setzen zu können. Dies erfolgt dann im Rahmen der „korrespondierenden“ Zuordnung (1:1), so z.B. der Zuordnung zu jedem Ei gehört ein Eierbecher, jedes Kind bekommt einen Stuhl. Anschließend erfolgt die „provozierende“ Zuordnung mit Mengen größerer Mächtigkeit, so z.B. jede Hand hat fünf Finger, ein Auto hat vier Räder, jedes Kind bekommt zwei Bonbons. Es lassen sich nun bestimmte Mengen ausgliedern oder auch gleichmächtige Teilmengen bilden.
Ab einem bestimmten Punkt sind Mengen größerer Mächtigkeit nicht mehr simultan, d.h. auf einen Blick, zu erfassen (beispielsweise Mengen ab 5 und größer). Hier gewinnen dann die Form des Abzählens und die Arbeit mit den sog. Ordinalzahlen an Bedeutung. Das heißt, dass zunächst Objekte oder Gegenstände zugeordnet, aufgereiht, geordnet und gezählt werden.
Parallel hierzu werden Zahlennachbarn unter dem Ordnungsaspekt erarbeitet (wer ist erster, zweiter, dritter; in lückenhaften Zahlenreihen die fehlende Zahl finden; verdrehte Zahlenreihen richtig stellen). Unter Berücksichtigung der spezifischen Möglichkeiten des Schülers werden dann Zahlen als Ziffern geschrieben und auch gelesen.
Der erarbeitete Zahlenraum kann dann nach und nach, je nach den individuellen Möglichkeiten des Schülers erweitert werden. So lassen sich im Zahlenraum bis 10 dann Mengen ergänzen, vermindern und/oder auch Mengen zusammenfassen. Der individuelle Leistungsstand des Schülers kann danach eine weitere Förderung im Hunderterraum und höher bedingen.
Ebenfalls in den Mathematikunterricht fallen die Bereiche des Umgangs mit Geld, sowie mit den verschiedeneren Maßen. Der Umgang mit Geld stellt für viele Schüler einen Bereich dar, in dem sie mathematische Regeln und Beziehungen lebensnah erfahren können. Zunächst werden Münzen und Scheine kennen gelernt (hierzu gibt es übrigens in einigen Klassen „richtiges“ Rechengeld). Münzen werden erkannt, benannt und Merkmale beschrieben.
Medikamente
In der Schule dürfen in der Regel nur oral verabreichte Medikamente gegeben werden. Im Sekretariat erhalten die Eltern ein Formblatt, auf dem der behandelnde Arzt die Notwendigkeit der Medikamentengabe und die Dosierung des Medikamentes bescheinigt. Lehrer und Lehrerinnen stehen für ein klärendes Gespräch zur Verfügung. Nach Absprache werden auch Insulinspritzen und Micro-Klistiere verabreicht, wenn der behandelnde Arzt dies für notwendig erachtet.
Mittagessen
Die
Mahlzeiten werden in den Klassen eingenommen. Sie sind fester Bestandteil
im Unterrichtsalltag und haben für die Schülerinnen und
Schüler eine herausragende Bedeutung. Im Zusammenhang mit der
Einnahme der Mahlzeiten werden lebenspraktische und soziale Lernziele
verfolgt
Das Mittagessen wird täglich frisch von den Caritas-Werkstätten
zubereitet, es wird immer ein Diät-Essen, ein Essen ohne Schweinefleisch
und eine Normalkost angeboten, dazu gibt es Montags und Mittwochs
immer ein Nachtisch.
Mitteilungsheft
Mit Schulbeginn sollte jedes Kind ein kleines Heft in seiner Schultasche mit sich führen, ein Info-Heft. In dieses Heft werden dann Lehrer und Lehrerinnen wichtige Mitteilungen, Neuigkeiten, Informationen zum Schulalltag, geplante Unternehmungen oder Besonderheiten aus dem Schulalltag mitteilen. Selbstverständlich bietet es auch Ihnen die Möglichkeit wichtige Informationen an das Team der Klasse zu übermitteln. Berichten Sie auch von Erlebnissen ihres Kindes oder besonderen Situationen, über diese können wir dann in der Schule sprechen.
Morgenkreis
Das Einüben und Einhalten von "Ritualen" ist gerade für unsere Schüler und Schülerinnen von sehr wichtiger Bedeutung. Aus diesem Grunde findet von 8.45 bis 9.00 Uhr (in den Vor-, Unter- und Mittelstufen meist etwas länger) größtenteils in allen Schulstufen der Morgenkreis statt. Hier werden der Wochentag, das aktuelle Datum, der Ämterplan, der Stundenplan oder "was liegt heute an?" besprochen.
Musik
Musik
findet sich an unserer Schule schwerpunktmäßig als Unterrichts-
und Gestaltungsprinzip. Im Rahmen von fachübergreifenden Lernzusammenhängen
bieten wir Musik als offenes Lernangebot an, das für jede Schülerin
und jeden Schüler Erlebnis-, Gestaltungs- und Lernmöglichkeiten
birgt.
In unserem Schulalltag sowie im Verlauf des Schuljahres tragen Lieder
(z.B. Morgen- und Schlusslieder, jahreszeitlich gebundene Lieder,
Lieder zu bestimmten Anlässen) zur Strukturierung und Rhythmisierung
von zeitlichen Abläufen und Ereignissen bei. Dadurch können
die Schülerinnen und Schüler diese bewusster erleben und
leichter einordnen.
In Liedern und Versen können Unterrichtsinhalte zusammengefasst oder geübt werden. Durch rhythmisiertes Sprechen oder Singen in Verbindung mit entsprechenden Bewegungen unterstützen wir vor allem die jüngeren Kinder beim Erfassen und Einprägen von Lerninhalten. Schließlich wirken sich musikalische Angebote auch positiv auf die Motivation und Ausdauer aus.
Stehen
musikalische Lerninhalte im Vordergrund oder sollen den Schülerinnen
und Schülern in systematischer Weise die verschiedenen Bereiche
der Musik (Singen und Sprechen, Hören von Musik, Instrumentalspiel,
Musik und Bewegung) erschlossen werden, bieten wir Musik als Fachorientierten
Lehrgang oder im Rahmen einer Musik-AG an. Dabei ist es uns wichtig,
den Unterschied zwischen "bloßem Musikkonsum" und
aktivem Musik erleben und gestalten deutlich zu machen. Wir möchten
insbesondere unseren älteren Schülerinnen und Schülern
Musik in ihren vielfältigen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung
erschließen, z.B. durch eigene musikalische Betätigung
oder den Besuch von Musikveranstaltungen.
Darüber hinaus spielt Musik in der Förderung unserer schwerstbehinderten
Schülerinnen und Schüler eine wichtige Rolle. Mit musikalisch-rhythmischen
Mitteln unterstützen wir den Aufbau ihrer Eigenwahrnehmung
und ermöglichen die Hinwendung zur Umwelt. In Einzelfällen
können wir über Musik eine sonst nicht mögliche Kommunikation
aufbauen.
Unser Schulleben wird an vielen Stellen durch die musikalischen
Aktivitäten von Schülern und Lehrern bereichert. Dabei
verbindet uns die Freude am gemeinsamen musikalischen Tun und Erleben.
Die Schulband und der Liederkreis der Vor- und Unterstufen sind mittlerweile seit mehr als zehn Jahren etablierte Spielkreise, hier werden wir in toller Weise von der Musikschule Gladbeck unterstützt, die mit "Leo" Christoph Michalke einen Dozenten der Musikschule in die Schule schickt und so für ein tolles Ergebnis sorgt. Einfach mal hinhören!
Paten
Unsere „Kleinen“ haben in den Mittelstufen Paten (dies sind Schüler anderer Klassen). Sie kümmern sich um die Belange der „Kleinen“, bringen das Mittagessen in den Pavillon und kümmern sich um die Wege der „Kleinen“ zum Bus und in den Klassenraum.
Die „Großen“ übernehmen damit eine wichtige soziale Verantwortung und können ihre Zuverlässigkeit unter Beweis stellen. Die „Kleinen“ erfahren Zuwendung und Hilfestellung, sie sind bei den schwierigen Dingen nicht auf sich allein gestellt.
Praktikanten
Studenten und Schüler benötigen den Nachweis eines Praktikums an einer Sonderschule, um das Studium aufnehmen zu können. Die Schule stellt in der Regel eine Anzahl von Praktikumsplätzen bereit.
Praktikum
Alle Schüler der Berufspraxisstufen nehmen jährlich kurz vor den Osterferien an einem mehrwöchigen Praktikum in der Caritas Werkstatt teil.
Presseberichterstattung
Journalisten haben in den letzten Jahren immer wieder die Schule besucht, über den Alltag oder besondere Aktionen und Geschehnisse berichtet. Die Schüler und Schülerinnen haben ein Recht auf Achtung ihrer Persönlichkeit, falls Eltern es also ausschließen möchten, dass ein Bild ihres Kindes veröffentlicht wird, so muss dieses den Klassenlehrern und der Schulleitung bekannt gegeben werden.
Pflege
Wir achten auf eine menschenwürdige Pflege im Rahmen unserer baulichen Möglichkeiten. Die Pflege gehört zum Unterrichtsalltag der Schule. Wünsche und Möglichkeiten sollten mit den Klassenlehrern besprochen werden.
Schulband
Unsere Schulband übt sich in aktueller Rockmusik. Auf einigen Festen der Vergangenheit waren die Auftritte der Schulband ein Höhepunkt nicht nur für Schüler und Schülerinnen, sondern auch für Besucher, für Lehrer und Eltern. Vielleicht gibt es ja auch für Sie einmal eine Gelegenheit, der Schulband zuzuhören.
Schulfest
In unregelmäßigen Abständen wird von den Eltern mit Unterstützung der Lehrer ein Sommerfest organisiert. In den letzten Jahren unterstützten viele Eltern dieses Fest, organisierten und beteiligten sich an Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung. Sie luden Bekannte, Freunde und Verwandte ein, zu sehen, wo ihr Kind zur Schule geht und in welcher Gemeinschaft es die Schule besucht.
Schulkonferenz
Dies ist das oberste Organ der Schule. Vier Elternvertreter, der Schülervertreter, 2 Lehrervertreter sowie Schulleiter und Stellvertreter halten regelmäßig Konferenzen ab, die Themen der Schule berühren und treffen hier viele wesentliche Entscheidungen für die Schule.
Schulpflegschaft
Aus der Mitte der Klassenpflegschaftsvorsitzenden und deren Stellvertreter werden die oder der Schulpflegschaftsvorsitzende der Schule und dessen oder deren Vertreter gewählt.
Schulpflichtverlängerung
Der Schüler hat die Möglichkeit, die Schulzeit um ein Jahr zu verlängern, wenn weitere Fortschritte im Sinne der Richtlinien der Schule für Geistigbehinderte zu erwarten sind. Diese Verlängerung wird in der Lehrerkonferenz nach Beratung entschieden und kann jährlich bis zum 25. Lebensjahr des Schülers ausgesprochen werden.
Schulleitung
Der Schulleiter, Herr Brieler-Jödecke, und sein Stellvertreter, Herr Joosten haben immer ein offenes Ohr für Probleme und Sorgen. Bitte sprechen Sie Gesprächstermine mit der Schulleitung ab, wenn Probleme gelöst werden müssen, die nicht direkt die Klasse betreffen.
Schulträger
Träger der Schule ist das Bischöfliches Generalvikariat Essen, Dezernat III, 45127 Essen. Dem Schulträger obliegen Verwaltung der Schule, Finanzierung von Gebäude, Lehrmitteln und Ausstattungsgegenständen, aber auch die inhaltliche Gestaltung des pädagogischen Rahmenkonzepts der Schule. Er schafft die nötigen sächlichen und personellen Bedingungen und Voraussetzungen für den ordnungsgemäßen Schulbetrieb.
Schulveranstaltungen
Bei schulischen Veranstaltungen außerhalb der Unterrichtszeit besteht ebenfalls eine Teilnahmeverpflichtung.
Schulzeitung
Einmal im Jahr gibt es Post von der Schule. Jeweils zum Jahresende erscheint unsere kleine Schulzeitung. Mitarbeit und neue Ideen sind jederzeit willkommen.
Schwimmen
Ab der Vorstufe wird wöchentlich Schwimmunterricht in verschiedenen Lehrschwimmbecken der Stadt Gladbeck erteilt. Eine Schwimmergruppe trainiert regelmäßig im Stadtbad Gladbeck.
Sekretärin
Frau Bröß hält die Fäden im Sekretariat der Schule in der Hand. Sie vermittelt Gespräche mit Ihren Lehrern und steht für Fragen zur Verfügung. Lehrer und Lehrerinnen sollten während der Unterrichtszeiten möglichst nicht gestört werden. Frau Bröß nennt Ihnen gern eine Pausenzeit, in der Sie mit den Klassenlehrern sprechen können.
Sportfest
Einmal im Jahr treffen wir uns mit allen anderen Schulen für Geistigbehinderte und Körperbehinderte im Kreis Recklinghausen zu einem gemeinsamen Spiel- und Sportfest. Neben den traditionellen leichtathletischen Disziplinen Laufen Springen und Werfen werden viele unterschiedliche Spiele angeboten.
Sprachtherapie
Sprachtherapie ist fester Bestandteil des Therapieangebotes an unserer Schule. Nach unserer Erfahrung ist die Sprachtherapie eine der wichtigsten Therapien zur weiteren außerschulischen Förderung eines Kindes. Zur Zeit arbeiten zwei Sprachtherapeutinnen aus einer Praxis in Gladbeck an unserer Schule.
Stufen
Unsere Schule differenziert sich in fünf Stufen, der Vorstufe, Unterstufe, Mittelstufe, Oberstufe und der Berufspraxisstufe. In der Regel verbringen die Schüler und Schülerinnen zwischen zwei und drei Schuljahre in einer Stufe. In den oberen Stufen wird diese Zeit mitunter auch länger. In den Stufen treffen in etwa altersgleiche Schüler aufeinander, so dass allen gemeinsam altersentsprechende Angebote gemacht werden können.
Therapie
Wir realisieren neben der Krankengymnastik, sowohl Ergo- wie Sprachtherapie. Wichtig ist es, den behandelnden Therapeuten rechtzeitig entsprechende Verordnungen der behandelnden Kinderärzte oder Fachärzte einzureichen, um eine Kontinuität in der Behandlung zu erreichen. Da mitunter auch die Krankenkassen noch eine Zustimmung geben müssen, ist hier eine längere Vorlaufzeit erforderlich.
Theater
Insbesondere in der Weihnachtszeit nutzen unsere Klassen die Angebote der umliegenden Theater sehr gern. Die „Kleinen“ und „Kleineren“ fahren gerne zu den Vorstellungen in der Matthias-Jakobs-Halle, während die „Größeren“ die Vorstellungen im Musiktheater in Gelsenkirchen oder die "freien" Theater bevorzugen. „Peter und der Wolf“ haben wir sogar vor einiger Zeit einmal selber inszeniert und in der Stadthalle aufgeführt.
Umweltschule in Europa
Seit Herbst 2000 führen wir den Titel „Umweltschule in Europa“. Abfalltrennung und Kompostierung, naturnahe Umgestaltung des Schulgeländes, Verzicht auf Chemie und die Umwelt belastende Stoffe in den Klassen und im Büro haben uns diesen Titel eingebracht, der alle zwei Jahre verliehen wird. Darum halten wir auch Eltern an, mit zu denken und Möglichkeiten der Abfallvermeidung zu erproben.
Unterrichtszeiten
Unterrichtszeiten sind Montags bis Donnerstags von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr und Freitags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr. Die Klassenteams haben das Recht, eine Stundentafel für die Klasse zu erstellen, die die individuellen Bedürfnisse der Schüler berücksichtigt.
Die Eltern erhalten mit Beginn des Schuljahres einen für die Klasse gültigen Stundenplan mit Bezeichnungen der Inhalte, sowie der Zeiträume.
Unterstützte Kommunikation
Viele unserer SchülerInnen sind im Bereich der Kommunikation jedoch eingeschränkt. Sie können ihren Interaktionspartnern oftmals kaum oder gar nicht vermitteln, was sie ausdrücken wollen. Sie sind auf eine Unterstützung angewiesen, um Kommunikation aktiv zu erleben und zu erfahren zu können. Unterstützende Kommunikationshilfen gibt es viele. So sind z.B. Bilder und Symbole als Zeigeobjekte nicht aus unserer Schule wegzudenken. Auch Gebärden gehören mittlerweile zu unserem Schulalltag.
Neben diesen sogenannten nichtelektronischen Kommunikationshilfen gibt es auch elektronische Kommunikationshilfen. Dank der guten Ausstattung mit Geräten ist es uns inzwischen möglich, eine breite Auswahl dieser Geräte unseren SchülerInnen anzubieten und so effizient diagnostisch tätig zu werden.
Unfallversicherungsschutz
Für alle Schüler besteht im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften ein Unfallversicherungsschutz über die Gemeindeunfallversicherung. Sowohl der behandelnde Arzt, wie auch die Schulleitung müssen darüber informiert werden, wenn eine Behandlung eindeutig auf eine Beeinträchtigung zurückzuführen ist, die auf dem Schulweg oder in der Schule entstanden ist.
Verkehrserziehung
Im Herbst und Winter werden unsere Schüler von einem Beamten der Jugendverkehrsschule unterrichtet. Er fährt mit ihnen Fahrrad und übt auch einfache Dinge, wie das Verhalten als Fußgänger.
Versorgungsküche
Frau Teichert ist hier unsere Küchenfee. Gemeinsam mit einem Küchenteam sorgt sie für die Vorbereitung unseres Mittagessens und die entsprechende Nachbereitung. Dabei gehen ihr Zivildienstleistende und einige Schüler aus dem Ober- und Berufspraxisstufenbereich zur Hand.
Die Zubereitung des Essens erfolgt in der Werkstatt für Behinderte Gladbeck und dieses wird jeden Mittag frisch ins Haus geliefert. Wir sichern mit unserer Bestellung einige Arbeitsplätze ehemaliger Schüler und Schülerinnen in der Küche der Caritaswerkstätten, zudem ist das Essen qualitativ sehr hochwertig und gesund.
Werkstattwoche
Einmal im Jahr arbeiten die Berufspraxisstufenschüler eine Woche lang unter den zeitlichen und organisatorischen Bedingungen der Werkstatt. Es wird ein konkretes Projekt bearbeitet und der Produktionsprozess anschaulich in seine Einzelschritte zerlegt.
Zahnarzt
Einmal im Schuljahr besucht uns der Schulzahnarzt. Dies ist eine Gelegenheit, völlig unbefangen und ohne Schmerzerfahrungen den Besuch bei einem Zahnarzt zu üben und diesen positiv zu erfahren. Von dem Ergebnis der Untersuchung erhalten die Eltern eine Mitteilung über eine eventuelle Behandlungsbedürftigkeit.
Zeugnisse
Zeugnisse gibt es an der Schule einmal im Jahr. Sie enthalten keine Noten, sondern eine Beschreibung des Lernerfolges des Schüler im vergangenen Jahr im schriftlicher Form.
Zivildienstleistende
Unsere Schuler verfügt über 10 Plätze für Zivildienstleistende. Die „Zivis“ sind einzelnen Klassen fest zugeordnet und haben Aufgaben im pflegerischen Bereich, als Hilfe im Unterrichtsalltag sowie unterstützende Aufgaben für den Hausmeister, um die vielen Dinge und Kleinigkeiten zu regeln, die im Schulalltag anfallen. Wir suchen übrigens jedes Jahr neue Zivildienstleistende und sind dankbar, wenn Eltern auf diese Möglichkeiten in ihrem Bekanntenkreis aufmerksam machen.


