Mathematik 2009

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Konzeptionelle Überlegungen zum Mathematikunterricht

Bei Fragen oder Unklarheiten könnt ihr jederzeit einen von uns aus der Fachkonferenz Mathematik (Nadine Ollesch, Mechtild Todt, Andrea Schäfer, Hildegard Sondermann, Susanne Schmitz, Cornelia Heinbach oder Kristof Hartmann) ansprechen.

Der gesamte bebilderte Text findet sich im Downloadbereich!

Vereinbarungen:


  • Die Bereiche Arithmetik (Mengen und Zahlen, Rechenoperationen, Zahlenraumerweiterungen, Sachaufgaben), Geometrie (Orientierung im Raum, geometrische Flächen- und Körperformen, Symmetrie) und Größen (Zeit, Geld, Längen, Gewichte, Temperatur, Volumen, Fläche) sollten grundsätzlich in jedem Schuljahr und in allen Schulstufen nach dem Spiralprinzip bearbeitet werden, wobei die Pränumerik als wichtige Grundlage für alle Bereich anzusehen ist.
  • Eine Auswahl von didaktischen Konzepten bzw. Lehrgängen für den Unterricht sollte nach den Bewertungen und Vorschlägen der Fachkonferenz vorgenommen werden.
  • Die Inhalte des Mathematikunterrichts sollten sich möglichst am Alltag der Schüler orientieren.
  • In der Vorstufe sollten schwerpunktmäßig die Feststellung der individuellen Lernvoraussetzungen (Lernstandserfassung mit dem „Goldstückspiel“ von MOSER/OPITZ/SCHMASSMANN, 2002) und die Entwicklung grundlegender mathematischer Fähigkeiten erfolgen.
  • Ab dem 3. Schulbesuchsjahr sollten die Schüler in der Unter-, Mittel- und Oberstufe durchgängig zweimal wöchentlich die Möglichkeit bekommen, auf dem systematischen Weg, klassenübergreifend und in homogenen Gruppen gefördert zu werden.
  • Innerhalb der Werkstufe ist es sinnvoll, diejenigen Schüler, die sich im numerischen Bereich befinden, weiterhin klassenübergreifend zu fördern bzw. ihre bis dahin erworbenen Fähigkeiten durch Übungsprogramme zu festigen. Für Schüler, die sich im pränumerischen Bereich befinden, sollte der Mathematikunterricht lebenspraktisch bzw. vorhabenorientiert einmal pro Woche stattfinden.
  • Um eine differenzierte und individuelle Förderung im Bereich der Mathematik zu ermöglichen, empfiehlt es sich, möglichst schon in der Vorstufe auf Arbeitsformen wie Stationsverfahren, Freiarbeit, Partnerarbeit und Arbeitsmöglichkeiten mit Selbstkontrolle hinzuarbeiten.

 

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