Schulpastoral

Schulpastoral

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100_0029Zu Beginn stellt sich zunächst einmal die Frage: Was ist Schulpastoral? Die beiden Begriffe „ Schule“ und „Pastoral“ sind mit ihren Inhalten bekannt, zusammen ergeben sie ein spezielles Handlungsfeld im Lebensort Schule.

In der Literatur findet man kein Patentrezept und auch nicht das „Konzept“ für schulpastorale Arbeit. Es gibt zunächst einmal jedem schulischen Mitarbeiter die Freiheit, für seine Schule unter der Berücksichtigung der Lebenswirklichkeit ein konkretes Konzept zu planen, zu realisieren und zu evaluieren. Es wird vielleicht ersichtlich, dass jeder, der am schulischen Leben teilnimmt, die Möglichkeit hat, sich aus einer christlichen Grundhaltung heraus für die Menschen seiner Schule durch schulpastorale Dienste an der Schule zu engagieren.

Um ein eigenes pastorales Angebot für seine Schule zu erstellen, ist es notwendig das schulische Umfeld mit den Bedingungen, Zielen, Chancen und Risiken und der Dynamik, die von sozial und kulturell geprägten Menschen ausgeht, wahrzunehmen.  So wird es erforderlich sein, zunächst gründlich zu analysieren, mit welchen Menschen - gleich ob Schüler, Lehrer oder Eltern – und für welche Menschen schulpastorale Angebote gemacht werden sollen.

Im letzten Jahr haben sich zehn Lehrer und Lehrerinnen zu einem schulpastoralen Arbeitskreis zusammen gefunden. Ihre Motivation sich für dieses Handlungsfeld aktiv einzubringen, liegt in ihrem eigenen religiösen und christlich geprägten Grundverständnis.

Zunächst wurde eine Situationserhebung zusammengestellt. Diese macht deutlich, dass es schon vereinzelt schulpastorale Projekte gab, die aber keine Verortung innerhalb eines Konzeptes hatten. Diese Aufstellung wurde durch wünschenswerte und zu realisierende Arbeitsfelder ergänzt.

Die Adressaten des Arbeitskreises Schulpastoral sind neben den Schüler und Schülerinnen auch Eltern, oder die anderen Mitarbeiter der Schule: die Sekretärin, die Küchenhilfe, der Hausmeister und die Zivildienstleistenden der Schulgemeinde. Die schon etablierten und wünschenswerten, sowie die wieder aufgelebten Aktionen werden nachfolgend dargestellt.

Die Projekte werden in der Lehrerkonferenz vorgestellt und die persönlichen Interessen und Neigungen des Einzelnen im Arbeitskreis entscheiden dann, wer sich für welches Projekt engagiert. In einem sechs bis achtwöchigen Rhythmus werden dann die Projekte reflektiert und neue Aktionen angedacht.

 

Bisher wurden folgende Aktionen und Veranstaltungen in einer gewissen Regelmäßigkeit geplant und durchgeführt:

  • Tage der religiösen Orientierung in Gerleve
  • Frühschichten für Kollegen und Kolleginnen
  • Kreuzweg für Schüler, Eltern und Lehrer
  • Gottesdienst am Aschermittwoch als Hl. Messe für die katholischen Schüler und Schülerinnen
  • Katechese (Kommunion, Firmung)

Daneben nehmen wir als katholische Schule an den regelmäßigen Aktionen der bischöflichen Schulen teil (Ludgeri-Wallfahrt 2009 – Neviges – Wallfahrt 1996).


Arbeitsaufgaben für die nächsten Jahre

Wäre es denkbar, dass eine konkrete Formulierung von Zielen und Intentionen durch eine Differenzierung auf vier unterschiedliche Gruppen sinnvoll ist?

Zielgruppe (Religions-)Lehrer  – Herausgefordert zum Glaubenszeugnis

-       z.B. unsere Frühschichten

Zielgruppe Schüler  – Entdeck’, was in dir steckt!

-       z.B. unsere Tage der religiösen Orientierung

Zielgruppe Schulgemeinde  – Lasst uns miteinander…

-       z.B. unsere Gottesdienste, die immer auch von Eltern besucht werden

Zielgruppe Eltern  – Wir wollen, dass unser Kind

-       z.B. unser adventlicher Besinnungsmorgen für Eltern

Zielgruppe Gemeinden/Pastorale Dienste  – Guck mal, der Mann / die Frau von der Kirche

-       z.B. Recollectio während des Kulturhauptstadtjahres 2010 in unserer Schule

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 09. April 2011 um 20:57 Uhr