Schulpastoraler Arbeitskreis

Man findet kein Patentrezept und auch nicht das „Konzept“ für schulpastorale Arbeit. Es gibt zunächst einmal jedem schulischen Mitarbeiter die Freiheit, für seine Schule unter der Berücksichtigung der Lebenswirklichkeit ein konkretes Konzept zu planen, zu realisieren und zu evaluieren. Es wird vielleicht ersichtlich, dass jeder, der am schulischen Leben teilnimmt, die Möglichkeit hat, sich aus einer christlichen Grundhaltung heraus für die Menschen seiner Schule durch schulpastorale Dienste an der Schule zu engagieren.

 

Um ein eigenes pastorales Angebot für seine Schule zu erstellen, ist es notwendig das schulische Umfeld mit den Bedingungen, Zielen, Chancen und Risiken und der Dynamik, die von sozial und kulturell geprägten Menschen ausgeht, wahrzunehmen. So wird es erforderlich sein, zunächst gründlich zu analysieren, mit welchen Menschen - gleich ob Schüler, Lehrer oder Eltern – und für welche Menschen schulpastorale Angebote gemacht werden sollen.

 

Im letzten Jahr haben sich zehn Lehrer und Lehrerinnen zu einem schulpastoralen Arbeitskreis zusammen gefunden. Ihre Motivation sich für dieses Handlungsfeld aktiv einzubringen, liegt in ihrem eigenen religiösen und christlich geprägten Grundverständnis.

 

Zunächst wurde eine Situationserhebung zusammengestellt. Diese macht deutlich, dass es schon vereinzelt schulpastorale Projekte gab, die aber keine Verortung innerhalb eines Konzeptes hatten. Diese Aufstellung wurde durch wünschenswerte und zu realisierende Arbeitsfelder ergänzt.

 

Die Adressaten des Arbeitskreises Schulpastoral sind neben den Schüler und Schülerinnen auch Eltern, oder die anderen Mitarbeiter der Schule: die Sekretärin, die Küchenhilfe, der Hausmeister und die Zivildienstleistenden der Schulgemeinde. Die schon etablierten und wünschenswerten, sowie die wieder aufgelebten Aktionen werden nachfolgend dargestellt.

 

Die Projekte werden in der Lehrerkonferenz vorgestellt und die persönlichen Interessen und Neigungen des Einzelnen im Arbeitskreis entscheiden dann, wer sich für welches Projekt engagiert. In einem sechs bis achtwöchigen Rhythmus werden dann die Projekte reflektiert und neue Aktionen angedacht.

 

Bisher wurden folgende Aktionen und Veranstaltungen in einer gewissen Regelmäßigkeit geplant und durchgeführt:

 

  • Tage der religiösen Orientierung in Gerleve
  • Frühschichten für Kollegen und Kolleginnen
  • Kreuzweg für Schüler, Eltern und Lehrer
  • Gottesdienst am Aschermittwoch als Hl. Messe für die katholischen Schüler und Schülerinne
  • Katechese (Kommunion, Firmung)

 

 

 

Arbeitsaufgaben:

 

Wäre es denkbar, dass eine konkrete Formulierung von Zielen und Intentionen durch eine Differenzierung auf vier unterschiedliche Gruppen sinnvoll ist?

 

Zielgruppe (Religions-)Lehrer – Herausgefordert zum Glaubenszeugnis

 

- z.B. unsere Frühschichten

 

Zielgruppe Schüler – Entdecke, was in dir steckt!

 

- z.B. unsere Tage der religiösen Orientierung

 

 

 

Zielgruppe Schulgemeinde – Lasst uns miteinander…

 

- z.B. unsere Gottesdienste, die immer auch von Eltern besucht werden

 

Zielgruppe Eltern – Wir wollen, dass unser Kind...

 

- z.B. unser adventlicher Besinnungsmorgen für Eltern

 

Zielgruppe Gemeinden/Pastorale Dienste – Guck mal, der Mann / die Frau von der Kirche

 

- Recollectio während der Jahre 2016 und 2017 in unserer Schule